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Architektur & Portfolio

Hat Ihr Unternehmen auch ein Wartungs-Problem?

IT-Abteilungen verwenden immer noch über zwei Drittel ihres Budgets als Fixkosten für Pflege und Betrieb der vorhandenen Infrastruktur. Aus diesem Grund verbleibt nur ein relativ geringer Betrag, der in die Zukunft investiert werden kann.

Nachdem die IT-Organisationen in den letzten Jahren viele Anstrengungen zur Steigerung der Effizienz im taktischen, operativen Bereich unternommen haben, geht es nun darum, den "Speck" abzubauen, d.h. weitere Kostenersparnisse und Effizienzsteigerungen mit konsolidierenden und strategischen Maßnahmen zu erreichen. Die Ursachen für das "Software-Wartungsproblem" sind vielfältig:

Ursache Nr. 1: Wildwuchs
Viele Unternehmen haben über die Jahre durch kontinuierliche, meist weitgehend ungezügelte Softwarebeschaffungen in den Unternehmensbereichen einen Berg an oft redundanten SW-Produkten angehäuft, der nun einen beträchtlichen Aufwand an Unterhalt durch Wartungs-, Personal- und Infrastrukturkosten verursacht.

Ursache Nr. 2: Fusionen
Durch die Firmenübernahmen und ?zusammenschlüsse der letzten Jahre beschleunigt sich dieser Effekt noch. Mit den fusionierenden Unternehmen werden immer auch deren gesamte SW-Landschaften importiert. Die typischerweise antizipierten Synergieeffekte werden auch dadurch erreicht, dass im Unternehmen nur noch ein SW-Produkt für eine Aufgabenstellung eingesetzt wird und nicht mehrere.

Ursache Nr. 3: Erhöhte Anforderungen
Zudem werden immer höhere Anforderungen an die Unternehmenssoftware gestellt, die zu erhöhter Komplexität durch Integration von Anwendungen führen. Um die Abhängigkeiten zwischen den SW-Systemen effizient zu managen, fehlt meist der Überblick darüber, welche Software im Unternehmen eingesetzt wird und wie sie verknüpft ist.

Ursache Nr. 4: Technologischer Wandel
Service-orientierte Architekturen (SOA) sollen die Unternehmens-IT agiler machen, insbesondere durch eine engere Verzahnung mit den Geschäftsprozessen. Viele Unternehmen wissen nicht, welche Softwarefunktionen in welchen Geschäftsprozessen benötigt werden.

Architektur- & Portfolio-Management bringt Ordnung ins Chaos

santix verfügt über umfangreiche Erfahrung mit dem Aufbau von IT-Governance-Prozessen. Ein von uns eingeführtes, kontinuierliches Architektur- & Portfolio- Management dient dazu, u.a. folgende Fragen schnell und effizient beantworten zu können:

  • Welche Anwendungen, Middleware oder IT-Managementsoftware werden für welche Geschäftsprozesse und Funktionen in welchen Unternehmensbereichen eingesetzt?
  • Welche Plattformen, Technologien, Programmiersprachen usw. kommen zum Einsatz?
  • Welche Kosten verursacht eine Anwendung, welchen Business Value liefert sie dagegen für das Unternehmen?
  • Welche Möglichkeiten gibt es zur Konsolidierung?

Architektur- & Portfolio-Management kann für jede Form von IT-Landschaft eingesetzt werden, egal ob Unternehmensanwendungen oder IT-Managementwerkzeuge betrachtet werden. Es ist immer auch eine Form von Risk Management, ein funktionierendes Archtektur- & Portfolio-Management unterstützt viele der PO-Control Objectives aus CobiT.

Vorgehensweise, Ziele und Werkzeuge

Bei der Umsetzung des Architecture and Portfolio Management Consulting Packages werden für den Aufbau des Management-Prozesses folgende Schritte durchgeführt:

  • Festlegung des Umfangs (Scope) und der Ziele (Goals) des Architecture und Application Portfolio Managements mit den Stakeholdern
  • Sichtung der vorhandenen Architektur- und Portfoliodokumentation
  • Festlegung der im Scope enthaltenen udn zu unterstützenden Geschäftsprozesse und deren funktionale und andere relevante Anforderungen
  • Erhebung von Profilen für alle eingesetzten SW-Systeme (Softwaresteckbrief)
  • Aufbau einer Architecture Database und Erfassung aller eingesetzten SW-Systeme einschließlich relevanter Bewertungskriterien.
  • Erstellung einer Anwendungslandkarte, in der die bestehenden Anwendungen auf Geschäftsprozesse und Geschäftsbereiche abgebildet werden. Aus diesen Abbilgung der Business Value von Systemen ermittelt werden
  • Definition einer mehrschichtigen Unternehmensarchitektur (?Blue Print?), in der im Unternehmen bevorzugte Produkte und Technologien festgelegt sind
  • Definition und Bereitstellung von Reports (Listen, Grafiken, Magic Quadrants) zur Auswertung der Architecture Database
  • Erstellung einer Prozessdokumentation zur nachhaltigen Durchführung des Architecture und Portfolio Managements
santix - Ihr Partner für die IT Governance

santix ist seit seiner Gründung vor fast 20 Jahren ein unabhängiges, führendes Beratungs- und Lösungs­haus für alle operativen, taktischen und strategischen As­pekte des IT Managements und Reseller bekannter IT Management-Produkthersteller.

Unser Motto „Integrating IT & Business“ beschreibt un­sere Leistung umfassend:

  • Integration – um aus einzelnen Technologien umfas­sende Lösungen für Sie zu erstellen – ist un­sere Aufgabe.
  • IT-Business ist unser Bekenntnis zur IT als der Schlüs­selfaktor für Ihr Geschäft.

Mit Geschäftsstellen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz sind wir ganz in Ihrer Nähe.

White Paper Anwendungskonsolidierung

WP_EAM_Konsolidierung.pdf

von Thomas Höller und Michael Reim

587 K

ConsPack_Architecture_und_Portfolio_Management.pdf

Architecture & Portfolio Management Consulting Package

123 K

Auf einen Blick

Aufbau und Einführung von Prozessen und Werkzeugen für das

  • Management der IT-Architekturen im Unternehmen
  • Management eines architekturkonformen Technologie-Portfolios

Leistungen

  • Erstellen einer mehrschichtigen Unternehmensarchitektur
  • Erstellen einer Systemlandkarte und eines Bebauungsplans
  • Definition von Unternehmensstandards
  • Aufbau einer Portfolio-Database
  • Bereitstellung von Managementreports

Vorteile

  • Effiziente und schnelle Informationen über die im Unternehmen eingesetzte Software als Fundament für Entscheidungen bei IT-Strategie- und Konsolidierungsmaßnahmen
  • Eine Unternehmensarchitektur als Richtlinie für Entwicklungs- und Beschaffungsentscheidungen für eine nachhaltige Senkung der Total Costs of Ownership (TCO)