Optimiertes IT-Management (4)

Michael Santifaller


Optimierte IT-Management-Lösungsbündel

Für die Umsetzung teilt santix das Optimierte IT-Management in sechs zentrale Themenblöcke ein. Diese Blöcke bündeln Systems und Service Management-Anforderungen jeweils eines spezifischen Aufgabenblocks im IT Management. Diese setzt santix in seinen Projekten mit Produkten verschiedener Hersteller um.
Für jeden der unten genannten Blöcke haben wir ein sogenanntes Reifegradmodell definiert, in dem sukzessiv aufbauende Funktionsblöcke beschrieben werden. Mehr dazu in einem weiteren Blogeintrag.

Optimiertes Störungsmanagement (OSM)

Dieser Block bündelt die Prozesse und Werkzeuge für die Erkennung, Bearbeitung und Lösung von Störungen und behebt die Brüche die üblicherweise zwischen den Managementsoftwarekomponenten existieren. Dazu gehören Werkzeuge für das Überwachen und Messen, das Korrelieren und Alarmieren sowie das Verfolgen von Störungen und Problemen (s.a. Abbildung). Das Optimierungspotential ergibt hierbei durch schnellere, priorisierte und effizientere Wiederherstellung von IT-Services und nachhaltiger Vermeidung von Folgestörungen.

Die Monitoringfunktionen helfen den Administratoren dabei mögliche Störungen von IT Services früher zu identifizieren. Im Event Management werden unwichtige Meldungen herausgefiltert und wichtige Events im Impact Management nach Geschäftspriorität in das Incident Management eingereiht. So werden Störungen effizienter behoben und deren Ursachen später im Problem Management nachhaltiger einer Beseitigung zugeführt. Das Bewerten der Verfügbarkeit einzelner Komponenten im Availability Management hilft zudem bei der Optimierung der IT-Infrastruktur. Bei beiden Aktivitäten kann zur Unterstützung auch auf historische Daten aus einem Management Data Warehouse zurückgegriffen werden.

Optimiertes Konfigurationsmanagement (OKM)

Hier sind alle Prozesse und Werkzeuge gebündelt, welche für eine lückenlose Verwaltung von Änderungen und die technische Bestandsführung benötigt werden. Sie werden verknüpft mit Funktionen für das Inventarisieren und Ausliefern von Systemkonfigurationen und Software. Das Ergebnis der Optimierung sind zuverlässig durchgeführte Änderungszyklen mit weniger änderungsbedingten Störungen an IT Services durch umfassend geplante, gewissenhaft vorbereitete und automatisch durchgeführte Aktionen. Darüber hinaus werden die im Rahmen dieses Blocks gewonnenen Daten für andere Aufgabenblöcke, z.B. für das Bestands- oder das Störungsmanagement, nutzbar gemacht.

Optimiertes Bestandsmanagement (OBM)

Ein Bestandsmanagement ergänzt das Konfigurationsmanagement und das unternehmenseigene ERP-System um Unterstützung für Prozesse die außerhalb der operativen Aufgabenstellungen vor allem in der Optimierung der IT-Investitionen liegen. Dies wird erreicht durch eine Verbesserung des IT-Einkaufs durch Ausschöpfung von Mengenpotentialen, der besseren Nutzung von vorhandenen Betriebsmitteln und Verträgen (Wartungs- und Gewährleistungsansprüche, Lizenzen, Leasing) sowie der Einhaltung von Lizenzvereinbarungen.

Optimiertes Leistungsmanagement (OLM)

Dieses Bündel umfasst Prozesse und Werkzeuge um Leistungen mit Kunden und Lieferanten zu definieren, zu vereinbaren oder abzurufen, zu berichten und zu kontrollieren, um so zum einen mit kosten- und anforderungsgerechten IT Services die Zufriedenheit der Kunden zu steigern. Ein zentrales Element ist der Servicekatalog, in dem standardisierte Leistungsangebote dem Kunden angeboten werden und typischerweise über ein Service-Portal abrufbar sind. Metriken für die Leistungsvereinbarung und -bewertung werden aus den Daten von Werkzeugen anderer Prozesse gewonnen. Der Kapazitätsbedarf von Ressourcen wird laufend verfolgt und bewertet, um zum anderen rechtzeitig und damit kostengünstiger Beschaffungen auszulösen. Eine leistungsorientierte Abrechnung von IT Services und eine größere Kostentransparenz führen ebenfalls zeitnah zu finanziellen Einsparungen.

Optimiertes Security Management (OSecM)

Hohe IT-Sicherheit setzt das Ineinandergreifen einer Vielzahl von Funktionen und Prozessen voraus, diese sind in diesem Bündel abgebildet. Dazu gehören die Klassiker wie Virenschutz, Firewalls und Festplattenverschlüsselung, aber auch Patch Management, Access Management. Neben den technischen Anforderungen existieren eine Reihe von Steuerungsanforderungen, so u.a. an eine Security Policy, ein Compliance und ein Risk Management.

Optimiertes Cloud Management (OCM)

Dieses Bündel umfasst Funktionen und Prozesse für das Management privater und hybrider Clouds. Es ist sozusagen die Kulmination aller vorher beschriebenen Bündel, weil es praktisch alle von ihnen beinhaltet. Angehende Betreiber von Clouds sollten Systems und Service Management umfassend beherrschen und automatisiert und ihre Sicherheit im Griff haben, wenn sie sich an dieses Niveau des IT-Betriebs heranwagen wollen.

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