Optimiertes IT-Management (5)

Michael Santifaller


Ausbau der IT-Toollandschaft managen

Optimiertes IT Management ist ein bausteinorientiertes Konzept, bei dem die Funktionsblöcke der Ziellösung anhand des santix-Architekturmodells identifiziert werden. Ausgehend von der Zielvorgabe werden die bereits eingesetzten Lösungen eingeordnet und gegebenenfalls um fehlende oder unzureichende Komponenten ergänzt. Diese Technologiebausteine werden anschließend in eine integrierte Softwarelösung umgewandelt. Dabei kommt der lösungsübergreifende Integration Layer zum Einsatz, an die Systems und Service Management-Werkzeuge angeschlossen werden.

Alle Lösungsbündel sind im Rahmen ihres Reifegradmodells modular ausbaubar, von einer Basisfunktionalität bis hin zur wertschöpfenden Volllösung. Das Leistungsangebot beinhaltet die Prozess- und Organisationsanalyse und eine nachfolgende Optimierung gemäß IT Service Management nach ITIL®. Für die technologische Umsetzung stehen, neben den beim Kunden bereits vorhandenen Softwarelösungen, die Produkte der santix-Partner zur Verfügung. Neu zu beschaffende Produkte werden im Rahmen des Projekts aufgrund der spezifischen Anforderungen und Infrastrukturvoraussetzungen des Kunden ausgewählt.

Reifegradmodelle zur Standortbestimmung

Üblicherweise wird der Grad der Umsetzung von Prozessen mit Hilfe von Reifegradmodellen bestimmt. santix setzt hier bei der Prozessberatung auf den bekannten Standard Capability Maturity Model Integration (CMMI). In Anlehnung an CMMI hat santix ein fünfstufiges Reifegrad (chaotisch, reaktiv, proaktiv, service-orientiert, wertschöpfend) für die Einstufung des Grads der Toolunterstützung innerhalb eines jeden Prozessbündels entwickelt. Für jedes der Lösungspakete des Optimierten IT-Managements existiert eine eigene spezifische Instanz dieses Modells. Diese Instanz definiert welche Funktionen zur Erreichung eines bestimmten Funktionsgrads in einem Block vorhanden sein sollten.

Diese Funktionsgradmodelle werden eingesetzt als

  • Standortbestimmung für den vorhandenen Ausbau der Toollandschaft vor Beginn eines Umsetzungsprojekts und als
  • Orientierungshilfe (Roadmap) bei der Planung für einen schrittweisen Aufbau von Funktionalität

und helfen auf diese Weise komplexe Umsetzungsziele zu strukturieren und zu kommunizieren.

Migration unterstützen und steuern

In den meisten IT-Abteilungen wird bereits eine Vielzahl von IT-Managementtools eingesetzt. Mit der Einführung von IT Service Management kommen in der Regel noch einige weitere Produkte hinzu. Dann muss auch der Übergang von der vorhandenen Toollandschaft zu der neuen gesteuert werden. Ähnlich wie bei der fachlichen Anwendungssoftware sollte mit steigender Komplexität der Anwendungslandschaft auch im IT-Management ein Architekturmanagement aufgesetzt werden, um den Überblick über die im Einsatz befindlichen Technologien zu behalten und eine hohe Rendite für IT-Investitionen zu gewährleisten. santix setzt deshalb bei Bedarf eine speziell für den Einsatz im IT-Management konzipierte Architektur- und Portfolio-Management-Methodik als Hilfsmittel ein.

Dabei dient ein im Rahmen der Projektvorberei¬tung erstellter Bebauungsplan auf Grundlage des santix-Architekturmodells zur Identifizierung der beim Kunden im Einsatz befindlichen Managementsoftware. Auf diesem Bebauungsplan können insbesondere Redundanzen und Lücken in der Toollandschaft einfach transparent gemacht werden. Für jede eingesetzte Managementsoftware wird ein „Software-Steckbrief“ erfasst, der sowohl allgemeine Informationen zur Technologie als auch funktionelle und finanzielle Metriken für das Portfolio-Management erfasst. Anhand dieser Metriken können dann fundierte Migrationsentscheidungen gefällt und umgesetzt werden. So lässt sich z.B. sicherstellen, dass veraltete Technologien nicht erneut in Projekte einfließen und stattdessen schrittweise aus dem Produktivbetrieb entfernt werden.

Toolauswahl erleichtern

Wie bereits erläutert, werden die bei der Umsetzung der Lösungspakete einzusetzenden Produkte im Rahmen des Projektes nach den Anforderungen des Kunden ausgewählt. Bei dem dafür erforderlichen Auswahlprozess unterstützt santix mit vorhandenen Kriterienkatalogen, die für jedes Element im santix-Architekturmodell existieren. Diese Kriterienkataloge können jeweils um spezifische Kundenanforderungen ergänzt werden.
Zusammen mit dem Kunden wählt santix danach die zu betrachtenden Produkte aus und evaluiert sie anhand des Kriterienkatalogs. Gegebenenfalls können sogenannte Proof-of-Concept-Projekte (POC) zur Erhärtung der Evaluierung angeschlossen werden. Der Kunde profitiert damit vom Technologiemarkt-Knowhow der santix sowie  seinen zahlreichen Partnerschaften mit führenden Technologieanbietern und so stellt sicher, dass die für sein Umfeld optimalen Produkte zum Einsatz kommen.

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