santix
||||
 
erweiterte Suche  
© 2010
santix santix  
 
Link zu dieser Seite versenden
   

Systemarchitektur

Die Gesamtsystemarchitektur des SAT folgt der nebenstehenden Abbildung. Das SAT besteht aus einer Java SE Standalone Server-Komponente, die ihre Daten in einer Oracle Datenbank hält, sowie einer mandantisierten Java SE Standalone Eclipse Rich Client (RCP)-Benutzeroberfläche, die über die Java SE Web Start Technology auf die Client-Rechner der Anwender verteilt werden.

Jedes SAT-Modul besitzt vollen Zugriff auf die gesamten Informationen aller innerhalb des SAT umgesetzten Prozesse und Daten.

Das SAT verfügt über eine Vielzahl von Anbindungsmöglichkeiten interner und externer Systeme. Zugriffe erfolgen dabei immer über klar definierte Schnittstellen.

Systemanforderungen
Serverseitig benötigt das SAT in der Entwicklungs-, Test-, Integrations- und Produktionsumgebung folgende funktionstüchtig installierte Systemkomponenten:

  • Sun JDK 1.6 Update 10 oder neuer
  • mindestens 4096 MB RAM
  • TCP/IP Netzwerkanbindung an das Intranet
  • transaktionsorientierte Datenbank, per JDBC ansprechbar (Oracle, DB2, mySQL)

Die clientseitigen Komponenten des SAT benötigen in der Entwicklungs-, Test-, Integrations- und Produktionsumgebung folgende installierte Systemkomponenten:

  • Sun JDK 1.6 Update 10 oder neuer
  • mindestens 1024 MB RAM
  • TCP/IP-Netzwerkanbindung an das Intranet

Client-Server-Kommunikation
Das Standard-Kommunikationsprotokoll des SATs ist Java RMI over SSL. Optional kann RMI over IIOP verwendet werden. Der zur Kommunikation zwischen GUI Clients und Servern verwendete Port ist fest, jedoch beliebig wählbar.

Die Bedienbarkeit der GUI-Clients kann bei durchgängiger Anbindung mit einer Bandbreite von 10 MBit gewährleistet werden. Für erwartungskonformes Arbeiten ist eine Bandbreite von 100 Mbit empfehlenswert. Im Mittel werden pro Benutzeranfrage und Anwendungsfall 50KByte an Daten zwischen Client und Server ausgetauscht.

Die Softwareverteilung der clientseitigen Komponenten wird über die im JDK enthaltene Java Web Start Technology durchgeführt.

Authentifikation/Autorisierung, Mandanten, Rollen/Berechtigungen
Für die Authentifikation (Login) von Anwendern am System können Anwenderverzeichnisse und Authentifizierungssysteme über entsprechende JAAS (Java Authentification and Authorisation Service) Java Module angebunden werden. Diese müssen vom Kunden zur Verfügung gestellt werden. Optional können LDAP-Systeme zur Authentifikation angebunden werden.

Alle Module des SATs sind durchgängig mandantisiert und verfügen über ein feingranulares Rollen und Berechtigungssystem. Das heißt Anwender oder Systeme, die sich am SAT-System anmelden, sind über ihr Login einem bestimmten Mandanten und bestimmten Rollen zugeordnet, aus denen sich ergibt, welche Teile des SATs sie in der Benutzeroberfläche zur Verfügung gestellt bekommen und welche Aktivitäten sie dort durchführen dürfen.

Datenmodell
Die Module des santix Automotive Toolkits arbeiten auf Basis eines revisionssicheren Datenmodells, das flexibel erweiterbar ist. So werden in den Installationen des santix Automotive Toolkit bei großen Automobilherstellern gerade im Bereich der Fahrzeughomologation für übergreifende Prozesse deutlich mehr Daten verwaltet, als dies für die reine Fahrzeugdokumentation im Bereich der nationalen Zulassung notwendig ist.
Durch diese Anforderungen wurde dem santix Automotive Toolkit ein Datenmodell zugrundegelegt, das es ermöglicht, Erweiterungen vorzunehmen, ohne dabei in jedem Fall das Datenmodell (und damit diversen Source-Code) anpassen zu müssen.